Positionen - Pressenotizen - Ankündigungen |
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| 06.05.2008 | Börner: „Es geht wieder rund in Röttgersbach“ Derzeit sorgen Bagger in Röttgersbach dafür, dass der Bischoffskamp einen neuen Abwasserkanal bekommt. Im Anschluss daran sollen Fahrbahn und Bürgersteige wieder schön hergerichtet werden. Schon bevor diese Baumaßnahme fertig wird, werden weitere Bagger im Röttgersbach aktiv, um den Stadtteil weiter schöner und lebenswerter zumachen. „Der letzte Teil der Fahrner Straße soll nun endlich ausgebaut werden, „ freut sich der Röttgersbacher Ratsherr Frank Börner (SPD). „ An der Ecke zur Ziegelhorststraße soll diese derzeit eher gefährliche Ecke durch einen Kreisverkehr neu gestaltet werden.“ Entlang der Fahrnerstraße wird es auch die schon an mehreren Stellen eingesetzten Schutzbereiche für Radfahrer geben. Der Kreisverkehr an der Ziegelhorststraße wird mit einem Durchmesser von 22.50 m deutlich kleiner sein, als die bisher im Stadtteil bekannten Kreise. Der Mittelkreis wird so gestaltet sein, dass Busse und LKWs diesen überfahren können. „Mit dieser Baumaßnahme erleben wir den nächsten Schritt, wie Röttgersbach zukunftsfähig und lebenswert gestaltet wird,“ so Börner weiter. Trotz knapper Kassen werden mit diesen Planungen rund 550.000 € in Röttgersbach investiert. „Es macht Spaß,“ so Börner weiter, „sich für Röttgersbach zu engagieren, wenn man mitbekommt, dass, zwar langsam, aber kontinuierlich unser Stadtteil immer schöner wird.“
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| 15.04.2008 | Heider: „Bezirke dürfen zuschauen, wie die Königstraße auf Hochglanz saniert wird“ Erschrocken reagiert der Hamborner Bezirksvorsteher Uwe Heider auf den Beschluss des Planungsausschusses der Stadt Duisburg kurzfristig 120.000 € zur Sanierung der Platten auf der Königstraße zu investieren. „Unglaublich wie schnell alles in Stadtmitte geht,“ wundert sich Heider, „wir haben viele Jahre gebraucht, um nur einen kleinen Teil der Jägerstraße erneuert zu bekommen. Der große Wurf steht noch aus.“ Rechtzeitig zur Eröffnung des CityPalais wurde der König-Heinrich-Platz bis zum Opernhaus aufwendig neu hergerichtet. Nun wird in diesem Jahr für rund 2 Mio. € ein Wasserspiel vor dem neuen Forum errichtet. Zusätzlich sollen nun auch noch alle bisher beschädigten Gehwegplatten auf der Königstraße erneuert werden. Laut Schätzung der Stadt wird dies mindestens 120.000 € kosten. „Besonders wütend macht mich,“ so Heider weiter, „dass wahrscheinlich schon im kommenden Jahr, entsprechend der Forster Pläne, die Hälfte der Königstraße wieder aufgerissen wird, um dort eine Grünfläche zu errichten.“ Viele Straßen in Hamborn eignen sich immer weniger zum Befahren. „Die Anwohner der Halfmannstraße, Frauenwiese, Librechtstraße und der Beeckerstraße warten seit vielen Jahren auf die notwendigen Reparaturen, die deutlich weniger kosten würden, als diese neue Maßnahme in Stadtmitte,“ so Heider weiter. “Für sie gibt es aber nicht einmal eine Perspektive. Die Politiker in Duisburg müssen endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass die Menschen in dieser Stadt nicht auf der Königstraße wohnen, sondern in den Stadtbezirken!“
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| 20.08.2007 | Bezirksvertretung Hamborn entscheidet am Donnerstag über das Straßenbild in Röttgersbach Das Bild des Stadtteils Röttgersbach ist durch viele große und schöne Bäume geprägt. Nicht nur Bäume an der Röttgersbachstraße und Kaiser-Friedrich-Straße stellen schöne Alleen dar. Auch in vielen anderen Straßen kann man viel Grün in Röttgersbach sehen und entsprechend ist auch das Klima im Stadtteil vorbildlich. „Während die Bäume von den Anwohnern und Besuchern geliebt werden,“ so der SPD Ratsherr Frank Börner, „ist oft der eine Baum, der verhindert, dass die Sonne in die eigene Wohnung scheint den Anwohnern ein Dorn im Auge.“ In vielen Diskussionen in den letzten Jahren haben Anwohner und Politik oft heftig diskutiert. „In der Regel haben wir uns aber immer dafür entschieden,“ so Börner weiter, „die im Sommer Schatten spendenden Bäume sofern sie nicht krank sind oder eine Gefährdung darstellen zu erhalten.“ Anwohner der Holtener Straße haben sich nun bei der Stadtverwaltung beschwert, da die Wurzeln der prächtigen Bäume auf deren Straße durch Abflussrohre und sogar Kellermauern wachsen. Die Bäume haben so in der Vergangenheit oft Schäden an anliegenden Häusern verursacht. Allerdings hat die Stadt diese Schäden immer ohne Kostenbeteiligung der Anwohner beseitigt. Geht es nach dem Willen der Bürgerinnen und Bürger der Holtener Straße, so soll nun aber mit den alle paar Jahre statt findenden Reparaturen Schluss sein. Sie fordern, alle 21 Ahornbäume auf dieser Straße zu fällen. Die Stadtverwaltung hat in einer Drucksache hierzu eindeutig Stellung bezogen und sich für den Erhalt dieser Bäume ausgesprochen. Am Donnerstag soll nun in der Bezirksvertretung Hamborn über die Zukunft der Bäume entscheiden. „Wenn ich die Gespräche mit vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgen in den vergangenen Jahren betrachte,“ so Frank Börner, „gibt es viele Gründe, warum nicht auch auf anderen Straßen in Röttgersbach und sicherlich auch in ganz Hamborn an vielen langen Straßenzügen Bäumen gefällt werden können.“ Dies wird die Optik und auch das Klima im Stadtteil nachhaltig verschlechtern. „Bis neu gepflanzte Bäume eine ansprechende Größe haben werden leicht 15 Jahre vergehen,“ so Börner. „Viele Menschen haben das Grüne und gesunde Stadtbild von Röttgersbach bewusst gewählt, als sie hierhin gezogen sind. Graue Stadtteile gibt es genügend!“
Die SPD in der Bezirksvertretung Hamborn fordert die Stadtverwaltung auf, auch in Zukunft Schäden an Häusern auf Kosten der Stadt fachgerecht zu beseitigen. „Schließlich genießen alle Duisburger diese Bäume,“ so Börner weiter, „aber das Fällen von Bäumen auf ganzen Straßenzügen, wie es Teile der CDU auf einer Ortsbegehung vorgeschlagen haben, können wir nur entsetzt ablehnen.“ |
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Montag wird ein schwarzer Tag für Hamborn Wenn am Montag, den 12. März, der Rat der Stadt den Haushalt für das Jahr 2007 verabschiedet, wird dies für den Bezirk Hamborn zu einer Nullrunde. „Während für Projekte in Stadtmitte kräftige Stücke von der Torte großzügig abgeschnitten werden, bleiben für die Stadtteile wie Hamborn nur noch die Krümel übrig,“ so der Röttgersbacher SPD Ratsherr Frank Börner.
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Kreisverkehr Schlachthofstraße / Obere-Holtener-Straße wird hergerichtet |
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| 29.11.2006 | Bebauungsplan Fahrnerstraße Kurfürstenstraße gekippt. Zwischen Fahrner Straße und Kurfürstenstraße und der heutigen Werksbahn der Zeche Lohberg in Fahrn sollten Einfamilienhäuser entstehen. „Diese Planung schließt an die Bebauung vom Eickelkamp an, „so der Röttgersbacher SPD Ratsherr Frank Börner, „und würde so prima in unseren Stadtteil passen.“
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| 11.11.2006 |
Kein
Ausverkauf von LEG Wohnungen
Die Landesregierung von CDU und FDP will landesweit rund
100.000 Wohnungen verkaufen. Darunter auch deren Wohnungen in Duisburg.
Zahlreiche internationale Immobilienspekulanten stehen bereits Schlange.
Die SPD Röttgersbach sammelt am kommenden Samstag, den 18. November von 10.00 bis 12.00 Uhr vor dem Verbrauchermarkt Cercek und anschließend ab ca. 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr vor den betroffenen Häusern am Kreyenbergshof Unterschriften.
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| 20.10.2006 | Heider:
„Eigenbetrieb Sport geht klar zu Lasten der kleinen Vereine“ Viele Liegenschaften des Sportbereiches werden dann von den Wirtschaftsbetrieben in die neue Gesellschaft überführt. „Die Sporthallen, die in der Regel zu den Schulen gehören bleiben bei IMD,“ so Heider. Gerade die Hallen sind für viele Sportvereine besonders wichtig, da hier der Breitensport stattfindet. „So wird sich für die meisten Sportvereine nichts ändern,“ so Heider, „dennoch müssen diese Vereine damit rechnen, wenn es nach dem Wunsch des Oberbürgermeister geht, dass sich die Hallennutzungsgebühren um bis zu 300 % erhöhen werden.“ Mit der Errichtung des Eigenbetriebes Sport, werden gleich fünf Bäder in Duisburg geschlossen. Dies wird dazu führen, dass Schulen und Vereine neben steigenden Mietkosten, weitere Anfahrtswege zu den verbleibenden Bädern in Kauf nehmen müssen. „Die Öffnungszeiten für den Privatnutzer in unserem Rhein-Ruhr-Bad werden sich deutlich reduzieren“ empört sich Heider. „Das Konzept Eigenbetrieb Sport ist überhaupt nicht zu Ende gedacht,“ so SPD Ratsherr Frank Börner. „ Wenn die Bäder bei den Wirtschaftsbetrieben sind, kann das gesunde Unternehmen die Defizite aus dem Bäderbereich auffangen. Ein eigenständiges Unternehmen Sport, welches vom Grundsatz her defizitär ist, hat alleine keine Überlegungschance.“ Darüber hinaus startet dieses Unternehmen mit Schulden von rund 21 Mio. €, die es von den Wirtschaftsbetrieben übernehmen soll. „Auch wenn hierfür eine zusätzliche Zahlung von 2 Mio. € aus der Kernverwaltung zugesichert wird, kann das Ziel, diese Schulden in 10 Jahren abzubauen nur erreicht werden, wenn die bis dahin anfallenden Zinsen aus dem Sportbereich aufgebracht werden.“ Schon in den letzten Jahren wurde wie in allen Bereichen der Verwaltung viel im Sportbereich gespart. „Nun erfolgt eine erneute viel größere Sparrunde, „so Börner, „die bei der Euphorie des Stadtsportbundes für den Eigenbetrieb derzeit überhaupt nicht zu Kenntnis genommen wird.“ Die Kosten werden die Vereine tragen, die mit einer großen Jugendabteilung die steigenden Gebühren bei Hallen- und Bädermieten zahlen müssen.
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| 28.09.2006 | Ende der Müllverbrennung am Fahrner Krankenhaus! Glückwunsch an die Bürgerinitiative! Am heutigen Donnerstag, den 28. September 2006 hat das Präsidium des Aufsichtsrates des Fahrner Krankenhauses endlich den Ausstieg aus der Müllverbrennung in einer Pressenotiz eingeleitet. Nachdem sich seit April dieses Jahres nahezu alle Nachbarn rund um das Krankenhaus in einer Bürgerinitiative gegen die Pläne engagiert haben, hat nun endlich ein entscheidendes Gremium klare Worte gesprochen. „Die Menschen in Röttgersbach können nun wieder in Ruhe in der Nachbarschaft des Krankenhauses leben, „ so der Röttgersbacher Ratsherr Frank Börner (SPD). „Beispielhaft und beharrlich haben sich über diesen Sommer stetig mehr als einhundert Menschen für Ihre Rechte engagiert und am Ende gewonnen!“ Nachdem vor einigen Jahren schon einmal eine große Sondermüllverbrennung im Duisburger Norden an einer Bürgerinitiative gescheitert war, ist nun auch ein weiterer Versuch, hier Müll zu verbrennen gescheitert. „Wir freuen uns über Betriebe, die im Duisburger Norden Arbeitsplätze schaffen,“ so Börner weiter, „aber nun sollte es klar sein, dass die Menschen hier keine Müllverbrennung haben wollen.“ Ebenso gilt der Dank des Röttgersbacher Ratsherren Börner, der Bürgerinitiative gegen Umweltgifte, die von Anfang an ihre Erfahrungen in den Kampf gegen den Fahrner Müllofen eingebracht haben. „Herzlichen Dank im Namen des Stadtteils an alle die geholfen haben!“ freut sich Börner. „Nach dem Ende der Proteste gegen die Müllverbrennungsanlage am Fahrner Krankenhaus,“ so die Vorsitzende des Werberings Obermarxloh Röttgersbach (WOR) Jana Richter, „ können nun die Menschen und Geschäftsleute wieder aktiv für den Stadtteil tätig werden. Die Geschäftsleute in Obermarxloh und Röttgersbach haben die Diskussionen um diese Müllverbrennung und das beachtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger interessiert verfolgt. „Im Namen der Geschäftsleute und Vereine im Stadtteil bedanken wir uns bei allen, die geholfen haben, dass Röttgersbach ein lebenswerter Stadtteil bleibt.“ so Richter weiter, „und rufen alle Geschäftsleute, Vereine und Bürgerinnen und Bürger auf, an einem schönen Röttgersbach und Obermarxloh weiter mitzuarbeiten!“
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| Slykers (SPD): Enzweiler hat Interessen der Stadt zu vertreten Der Hamborner Ratsherr Manfred Slykers (SPD) fordert die Hamborner CDU mit ihrem Ratsherren Rainer Enzweiler auf, bei der Diskussion um die geplante Müllverbrennungsanlage in Fahrn die Interessen der Stadt und der Bürger nicht aus den Augen zu verlieren. Slykers: „CDU-Ratsherr Enzweiler ist genau wie ich Aufsichtsratsmitglied der Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage in Oberhausen. Damit ist er verpflichtet zum Wohle dieses Unternehmen, an dem die Städte Oberhausen und Duisburg die Mehrheitsanteile besitzen, zu handeln. Wenn alle größeren Firmen sich das ev. Krankenhaus in Fahrn zum Vorbild nehmen und eigene Verbrennungsöfen bauen würden, hätten das eine niedrige Auslastung der Oberhausener Anlage zur Folge. Die Zeche müsste die Stadt Duisburg bzw. der Bürger mit höheren Gebühren zahlen.“ Slykers erwartet von Enzweiler und der Hamborner CDU, das einstimmige Votum des Umweltausschusses gegen die Verbrennungsanlage in Fahrn zu respektieren. Der SPD-Politiker empfindet es als juristische Spitzfindigkeit, wenn Enzweiler sich an das Votum des Umweltausschusses nicht gebunden fühlt, weil im Beschluss von einer Müllverbrennungsanlage die Rede war und nicht, laut Enzweiler, von einem Heizkraftwerk, in dem Müll verfeuert wird.
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| 11.05.2006 | Röttgersbach: Grüne und SPD einig gegen Müllverbrennung Nächster Termin: Mittwoch 24. Mai Die SPD Röttgersbach und die Walsumer Grünen lehnen die Müllverbrennungsanlage
am Fahrner Krankenhaus einmütig ab: „Wir wollen in Röttgersbach
keine Pilotanlage,“ so der SPD Ratsherr Frank Börner, „
die wir nach erfolgter Genehmigung dann später vielfach im Duisburger
Stadtgebiet erleiden müssen.“ Diese Anlage ist der erste
Typ dieser „kleinen“ Müllverbrennungsanlagen, die dann
nach erfolgter erster Genehmigung, so die Befürchtung der Gegner
nirgendwo mehr verhindert werden kann.
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Müllverbrennung: Bezirksvertretung Hamborn verzichtet auf Beteiligungsmöglichkeit „Genehmigungen von Müllverbrennungsanlagen werden
bei der Bezirksregierung bearbeitet,“ so der DuisBürger Bündnis
Sprecher Herbert Führmann. „In solch einem Verfahren wird die
Stadt nur beratend beteiligt.“
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SPD-Umweltpolitiker
gegen Müllverbrennung in Fahrn - Warum schweigen OB Sauerland und Greulich? - Die Umweltpolitiker der SPD-Ratsfraktion lehnen nach einer Beratung in ihrem Umweltarbeitskreis in einer ersten Stellungnahme die geplante Müllverbrennungsanlage im evangelischen Krankenhaus in Fahrn entschieden ab. Ratsherr Bruno Sagurna, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Ratsherr Theo Peters, stellv. Umweltausschussvorsitzender, erklären unisono: „Wenn die Müllverbrennungsanlage unter Beteiligung der Stadt Duisburg genehmigt wird, wird zukünftig jeder normale Gewerbebetrieb versuchen, seine Abfälle aus Kostengründen zu verbrennen. Dann bekommen wir in Duisburg nicht nur eine neue Müllverbrennungsanlage, sondern es drohen Hunderte solcher Anlagen im ganzen Stadtgebiet. Die Zeche zahlt dann der Steuer- und Gebührenzahler.“ Die SPD-Umweltpolitiker verweisen auf die endlich erreichte Auslastung der Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage in Oberhausen, an der die Stadt Duisburg beteiligt ist. Wenn dort Müllmengen ausbleiben, weil eine Reihe von Duisburger Unternehmen ihren Müll selbst verbrennen, steigen die Gebühren. Die Gewinne streichen die Unternehmen ein, die Kosten dafür zahlt der Duisburger Bürger. Peters und Sagurna haben zudem Zweifel, dass solche Klein-Anlagen in privater Hand überhaupt ausreichend kontrolliert werden können. Peters: „Bei Hunderten solcher Anlagen im Stadtgebiet wird es keine ausreichende Kontrollmöglichkeiten mit den vorhandenen Personalkapazitäten der Behörden geben. Hier droht die Gefahr, dass Unternehmen einfach alles verbrennen, ohne dass der Bürger vor den Schadstoffen geschützt wird.“ Kritik äußert die SPD an Oberbürgermeister Sauerland und Umweltdezernent Dr. Greulich, die zur Errichtung einer solchen Anlage bisher öffentlich schweigen. Die SPD vermutet hinter diesem Schweigen eine Zustimmung zu der Errichtung dieser Anlage. Sagurna: „Oberbürgermeister Sauerland und Umweltdezernent Dr. Greulich sind gefordert, sich klar und öffentlich zu dem Thema zu positionieren. Die Bürger müssen wissen, was von der Stadt Duisburg in dieser Frage auf sie zu kommt.“ |
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JUSOS: „Verkehrte Welt in Röttgersbach“ Auch die Röttgersbacher Jusos stehen der geplanten Müllverbrennungsanlage des Fahrner Krankenhauses mit großer Skepsis gegenüber. Eine solche Anlage schade immer dem Stadtteil und das hänge nicht nur mit den Luftwerten zusammen: „Allein das Wort Müllverbrennungsanlage löst bei vielen BürgerInnen Ängste aus, dies gefährdet den Röttgersbach als attraktive Wohngegend. Niemand möchte neben einer Müllverbrennungsanlage wohnen“, so die Vorsitzende der Röttgersbacher Jusos Miriam Reinhard. Zudem mache das Ganze überhaupt keinen Sinn: „Es gibt auch keine einleuchtenden ökonomischen Gründe“, argumentiert die stellvertretende Vorsitzende Jennifer Metzlaff, „die Geschäftsführung hat sich mit den Alternativen nicht richtig befasst oder will von ihnen nichts wissen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Herr Eggeling jetzt behauptet, von dem Angebot Thyssens, ihre ungenutzte Fernwärme zu nutzen, nichts zu wissen!“ Mit Sorge denkt Jennifer Metzlaff an mögliche Folgeprojekte: „Wenn wir jetzt billigen, dass diese Anlage mitten in unserem Stadtteil ihren Betrieb aufnehmen wird – wer wird als Nächstes seinen Müll vor der eigenen Haustür verbrennen wollen? Die ökologische Belastung durch Dioxine muss rechtzeitig gestoppt werden, damit der ohnehin bereits belastete Röttgersbach nicht noch größeren Schaden nimmt.“ „Es ist schon eine verkehrte Welt“, fährt Miriam Reinhard fort, „wo studierte Ökonomen wie Ratsherr Frank Börner sich für die Gesundheit einsetzen, während gleichzeitig die Geschäftsführung eines Krankenhauses rein ökonomisch argumentiert. Ein Krankenhaus, das Ökonomie über Gesundheit stellt, verfehlt seinen Auftrag.“ Die Röttgersbacher Jusos fordern Herrn Eggeling auf, am geplanten Talk im Röttgersbach am 9.Mai teilzunehmen. „Herr Eggeling soll sich den Fragen der BürgerInnen stellen“, schließt Jennifer Metzlaff, „denn er kann nicht über die Köpfe der BürgerInnen hinweg etwas entscheiden, was diese BürgerInnen betreffen wird.“
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| 12.04.2006 | Notwendigkeit von Müllverbrennung und Energieerzeugung im Fahrner Krankenhaus fraglich Die Pläne der Geschäftsführung im Fahrner Krankenhaus den Müll der vier verbundenen Krankenhäuser zu verbrennen und die daraus gewonnene Energie wieder zu verwenden führt zu erheblichen Irritationen im Stadtteil. Engagieren sich doch gerade in Röttgersbach viele Menschen und Unternehmen um den Stadtteil schöner zu gestalten. Mit der neuen Fahrner Straße und dem Kreisverkehr wurde hier ein neues attraktives Stadtbild geschaffen. Freiwillig investieren Unternehmen aus dem Stadtteil aus dem Werbering Obermarxloh Röttgersbach wie z. B. die Hamborner Wohnungsgenossenschaft und Volksbank Geld in die Kreisverkehre und wie zuletzt in die Renovierung der Schule am Park um den Stadtteil lebenswert zu erhalten. „Vom Fahrner Krankenhaus gehen nun genau entgegen gesetzte Planungen aus.“ so der Röttgersbacher SPD Ratsherr Frank Börner. „In der Mitte zwischen Schule, Kindergarten, Altenheim Wohnbebauung und nicht zuletzt den Patienten im eigenen Krankenhaus soll nun den Mitmenschen eine Müllerverbrennung zugemutet werden.“ Dabei ist nicht klar, ob diese Anlage überhaupt notwendig ist! Im Rahmen der Kompensationszahlungen der Firma ThyssenKruppStahl AG beim Bau der Kokerei Schwelgern wurde dem Fahrner Krankenhaus angeboten, deren Fernwärme zu nutzen. Thyssen hätte die entsprechenden Investitionen getragen. Damals hatte das Fahrner Krankenhaus abgelehnt diese günstige und umweltfreundliche Energie zu nutzen. Die Steag beklagt in Walsum, dass es keine Abnehmer für deren Fernwärme gäbe. „Es gibt also zur Energiegewinnung Alternativen.“ so Börner. „Vielmehr interessant scheint es zu sein, hier den Müll aus gleich vier Krankenhäusern nach Röttgersbach zu transportieren „ so Börner weiter „und hier gebührenfrei zu entsorgen.“ Aber auch hier stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit. Die Müllverbrennungsanlagen in Oberhausen und Rheinberg sind bei weitem nicht ausgelastet, so dass deren Müll hier locker auch weiter unterkommen kann. „Somit bleibt lediglich die nachvollziehbare Absicht, die wirtschaftliche Situation des Fahrner Krankenhaus auf Kosten der Menschen im Stadtteil zu verbessern.“ so Börner. Die Belastung im Duisburger Norden mit Feinstaub von unterschiedlichen Verursachern führte zu einem Aktionsplan. Bislang ist hiervon der Röttgersbach verschont. Heute endet die Grenze für den Aktionsplan Feinstaub aus Richtung Marxloh an der A59. „Wird es in Zukunft die Fahrnerstraße oder gar die Mattlerstraße sein?“ fragt Börner weiter, “wenn neben der Müllverbrennung auch noch zusätzliche LKW´s hier die Umwelt belasten?“ „Ähnlich wie bei der plötzlichen Bewirtschaftung
des Parkplatzes am Fahrner Krankenhaus, erfahren Politik und Öffentlichkeit
erst aus der Zeitung, das hier was droht. Der Stadtteil soll dann schauen,
wie er damit klar kommt!“ schließt Börner. |
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Golfplatzbetreiber entfachen Streit in Röttgersbach
Als bekannt wurde, dass in Röttgersbach ein Golfplatz entstehen sollte waren Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit begeistert. Diese attraktive Freizeiteinrichtung wertet den Stadtteil auf und schafft attraktives Grün. Auch für diejenigen, die selber kein Golf spielen sollte hier eine neue Grünfläche zum spazieren gehen entstehen. Wenige Monate nach Öffnung dieser Anlage sieht es allerdings völlig anders aus. „Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Betreiber es geschafft haben, es sich mit nahezu allen Freunden zu verspielen,“ so der Röttgersbacher Ratsherr Frank Börner (SPD). Viele Abreden und Versprechungen wurden nicht eingehalten. Letztlich schon allein deshalb, weil alle paar Monate andere Geschäftsführer eingesetzt werden, die sich an keine Verabredungen der Vorgänger halten wollen. Eine dieser Verabredungen war, hier einen kleinen Bolzplatz für die Jugendlichen in der Nachbarschaft auf dieser großen Fläche einzurichten. „Nachdem den Röttgersbachern dies versprochen wurde,“ so Börner erbost, „habe ich mich sehr engagiert eingesetzt, die entscheidenden Verwaltungsleute aus Duisburg und Oberhausen auf den Golfplatz zu holen, um Wege zu finden, dass deren Genehmigungen erteilt werden können!“ Die Stadt Oberhausen wollte seinerzeit dem Golfplatz komplett
die Genehmigung untersagen, weil sie den Zugangsverkehr nicht genehmigen
wollte. „Es ist schon sehr frech,“ so Börner weiter, „ wenn nun behauptet wird, der Bolzplatz sei rechtlich nicht durchzusetzen!“ Es gibt (dies habe ich nochmals überprüft) überhaupt kein rechtliches Problem. Bisher scheitert die Möglichkeit das Kinder und Jugendliche auch Freude auf dieser riesigen Fläche haben können, vielmehr an dem Veto des Eigentümers. „Die Familie Oberscheidt will wohl möglichst viel Geld mit ihren Ländereien rund um den Röttgersbach verdienen,“ so Börner weiter,“ will aber gleichzeitig Kindern und Jugendlichen keinen Platz gönnen!“
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| 24.11.2005 | Fast
4 Mio. Euro für Deckel auf der A59 am Hauptbahnhof |
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| 23.11.2005 | Planungsausschuss: Verkehrsberuhigung Kaiser-Friedrichstraße kommt Auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Röttgersbach
kann man insbesondere nachts immer wieder Raser beobachten. Dies ist der
örtlichen Politik ein Dorn im Auge. „Wir überlegen, wie
wir auf der gesamten Strecke von Oberhausen bis Marxloh Maßnahmen
umsetzen, die hier Abhilfe schaffen können,“ so der Röttgersbacher
Ratsherr Frank Börner (SPD). Zwei erste Maßnahmen stehen nun
kurzfristig an: |
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| Pressenotizen vor November 2005 | ||