Frank Börner MdL
Categories
Allgemein

Börner, Falszewski und Philipp: „Der Wald muss bleiben!“ – Kleine Anfrage zum Vorgehen um die geplante CO₂-Pipeline in Duisburg und Mülheim an der Ruhr

Die geplante CO₂-Leitung durch den Duisburger Stadtwald sorgt weiter für Kritik. Sarah Philipp, Benedikt Falzewski und Frank Börner (SPD) fordern, alternative Trassen ernsthaft zu prüfen. Gemeinsam mit weiteren Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion haben sie dazu eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

„Wir haben jetzt mit unserem Kollegen Rodion Bakum aus Mühlheim an der Ruhr eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt und erwarten Antworten zur Prüfung von Trassenalternativen, die die Belastungen für Mensch, Natur und Umwelt so gering wie möglich halten“, so Sarah Philipp.

Die von OGE bevorzugte Trassenvariante B führt durch den Duisburger Stadtwald und weitere Waldflächen in Mülheim. Allein in Duisburg müssten rund 17 Hektar Wald, darunter bis zu 200 Jahre alte Eichen, gerodet werden. In Mülheim wären weitere 13 Hektar betroffen – insgesamt rund 30 Hektar Wald bzw. 42 Fußballfelder.

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen Pipelines und sehen auch die Notwendigkeit. Aber der Wald muss bleiben! Es gibt Trassenalternativen – hier muss nicht Klimaschutz gegen Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden“, erklärt Frank Börner.

Gegen die Waldtrasse gibt es breiten Widerstand. Die Duisburger Waldjugend hat mehr als 5.000 Unterschriften an den Landtag übergeben. Auch das Bezirksparlament Duisburg-Süd, der NABU und Bürgervereine wenden sich gegen die geplanten Rodungen. Bürgerinnen und Bürger haben nun bis zum 25. Oktober Zeit, sich mit Stellungnahmen in die Raumverträglichkeitsprüfung einzubringen.

„Wir wollen, dass die OGE umwelt- und klimagerechte Alternativen für eine Trasse prüft und umsetzt“, so Falszewski abschließend.

alle Meldungen