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Waldjugend Duisburg zu Besuch im Landtag – Sarah Philipp und Frank Börner (SPD) sichern Unterstützung für den Erhalt des Duisburger Stadtwaldes zu

Die Waldjugend Duisburg besuchte den Landtag Nordrhein‑Westfalen und tauschte sich mit den beiden Duisburger SPD‑Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner über die geplante Trassenführung der CO₂‑Pipeline der OGE aus. Die Jugendlichen engagieren sich seit Jahren in der Umwelt‑ und Naturschutzarbeit und haben sich dem Thema mit besonderer Aufmerksamkeit angenommen. Mit ihrer Petition, die innerhalb von zwei Wochen über 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer erreicht hat, setzen sie ein deutliches Zeichen gegen die geplante Rodung im Duisburger Stadtwald. Weitere Aktionen vor Ort sind bereits geplant.

Die Waldjugend machte im Gespräch klar, dass die geplante Trasse gravierende ökologische und stadtklimatische Folgen hätte: „Die Auswirkungen für den Wald wären fatal. Es geht um unsere Nachbarschaft und unsere Heimat.“ Der Stadtwald sei ein zentraler Ort für Klimaschutz und die Lebensqualität vieler Menschen.

Sarah Philipp, die sich schon seit Veröffentlichung der Planung gegen die geplante Trassenführung ausgesprochen hat, betonte: „Wir müssen jetzt konsequent handeln, um eine umweltgerechte Lösung für die Pipeline zu erreichen. Die Menschen sollen erfahren, welche Einschnitte unserem Wald drohen. Nicht nur der Stadtwald in Neudorf und im Süden der Stadt wäre betroffen, sondern auch Waldabschnitte im Norden. Der Stadtwald ist für Duisburg ein unverzichtbarer Klimapuffer – er schützt uns vor Hitze, verbessert die Luftqualität und ist ein zentraler Ort der Erholung. Wir stellen nicht die Pipeline an sich infrage, für uns ist derzeit geplante Trassenführung nicht akzeptabel. Eine Alternative muss geprüft und unternehmensseitig umgesetzt werden.“

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